4. Tag - Alaró ruft.

Da oben ließ es sich bestimmt gut wohnen.
Da oben ließ es sich bestimmt gut wohnen.

Die Festung von Alaró thront über dem gleichnamigen Örtchen. Schon letztes Jahr wollten wir auf die Festung. Damals hat es wegen Krankheit nicht geklappt. Deswegen gibt es jetzt den zweiten Anlauf.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Festung zu gelangen. Die Anstrengende: es führt ein Wanderweg von Alaró bis hoch zur Festung.

Ein paar der Serpentinen kann man von oben sehen.
Ein paar der Serpentinen kann man von oben sehen.

Die weniger beschwerliche dafür abenteuerlichere Route ist eine schmale Schotterpiste, die in halsbrecherischen Serpentinen auf den Berg führt. Es ist schon etwas beunruhigend, wenn einem auf dem schmalen, unbefestigten Weg ein anderes Fahrzeug entgegen kommt. Da kommt man schnell ins Schwitzen. Trotzdem entscheiden wir uns für die zweite Alternative - es soll ja schließlich Urlaub bleiben.

Ein gutes Stück Weg liegt hinter uns.
Ein gutes Stück Weg liegt hinter uns.

Vom Parkplatz aus geht man noch mal gut 20 Minuten bis auf die Festung hoch. Oben wird man mit einem wundervollen Ausblick belohnt. (Nachtrag: Also das mit den 20 min. ist Quatsch - keine Ahnung wo ich die her habe. Wir waren 2010 mit den Kindern auf Alaró und haben zwar mit Pausen und halt durch die Kinder etwas langsamer runde 2 Stunden gebraucht.)

Der Weg ist nicht ohne und man sollte schon gut zu Fuß sein und einen sicheren Tritt haben.

Nur ein paar Mauern stehen noch.
Nur ein paar Mauern stehen noch.

Die eine Hälfte der Festung sind nur noch Ruinen, aber es sind auch noch Gebäude erhalten geblieben oder wieder aufgebaut worden. Es gibt eine schöne, kleine Kapelle und eine Bar. Und man soll sogar hier oben übernachten können.

Die Bar ist wichtig, hier kann man die Wasservorräte ergänzen und Energie für den Rückweg tanken.

Trübes Wetter, schöne Aussicht.
Trübes Wetter, schöne Aussicht.

Nachdem wir uns am Panorama satt gesehen und uns etwas gestärkt haben, machen wir uns auf den Rückweg. Da finstere Wolken drohen und es zunehmend kühler wird, beeilen wir uns bergab auch etwas. Das wärmt und man kommt vielleicht am Auto an, bevor es anfängt zu regnen. Nunja ein paar Tropfen bekommen wir doch ab.

Alaró. (R)ausguck
Alaró. (R)ausguck

Auf dem Rückweg nach Sóller, machen wir -wie jedes Jahr- einen kleinen Abstecher nach Binissalem. Bei Jose L. Ferrer kaufen wir ein paar Flaschen von unserem Lieblingswein.

Eine der schönen Gassen in Sóller.
Eine der schönen Gassen in Sóller.

Da der Tag noch jung ist, beschließen wir noch nach Sóller zu fahren. Schließlich brauchen wir auch noch Mitbringsel für die ganze Bande. Das Bähnle bringt uns wie gewohnt nach Sóller allerdings für einen stolzen Preis. Zwei Euro kostet mittlerweile das Einzelticket für die einfache Fahrt. Letztes Jahr waren es noch 1,20 Euro. Auch die Fahrt mit dem Roten Blitz ist teurer geworden.
Das Lädchen im Bahnhof von Sóller gibt es nicht mehr. Die Zeit steht auch hier nicht still, leider.

Was kommt denn da süßes...
Was kommt denn da süßes...

Für diese Enttäuschungen entschädigen wir uns erst mal mit einem Helado fet a Sóller - sehr zu empfehlen. Es gibt sogar Eis von weißer Schokolade - genau das Richtige für Robert.