6. Tag - Ein Esel kommt selten allein
Eigentlich wollen wir heute zum Bahnaussichtspunkt oberhalb von Sóller. Am Startpunkt des Weges schaut ein Esel so traurig durch den Zaun, dass man ohne einen kleinen Aufmunterungsversuch nicht vorbei gehen mag.
Zwei Dinge lassen uns schon nach kurzer Strecke von unserem Vorhaben Abstand nehmen:
Erstens ist der Weg nicht wirklich kenntlich ausgeschildert und zum Pfadfindern haben wir nicht so die rechte Lust.
Und zweitens sieht der Weg gefährlich nach freilaufenden Hunden aus und das mag Susi spätestens seit Fuerteventura überhaupt nicht.
Also kehren wir wieder um. Wir beschließen uns noch ein bisschen auf der Insel umzuschauen und fahren die Küstenstrasse nach Norden. Wir machen einen kurzen Halt an den beiden Stauseen und wenden uns auf Höhe Sa Calobra ins Landesinnere. Zurück geht es über Inka, Santa Maria, Santa Iglesia und vorbei an la Granchia. Ein Ganzes Stück südlich von Sóller treffen wir wieder auf die Küstenstrasse, die uns über Deià zurück zum Hotel führt.