2. Tag - Kaffee soweit das Auge reicht
Die Zeitverschiebung weckt uns früh. Schon ab vier Uhr ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Schlimm ist das nicht. Halb acht soll es schon weiter gehen. So bleibt wenigstens genug Zeit, alles in Ruhe zu packen und für ein gemütliches Frühstück.
Danach wird der Bus wieder beladen mit Gepäck und Reisenden. Dann kann es losgehen.
Die erste Station ist eine Kaffeeplantage. Die Plantage ist riesig. Kaffeepflanzen soweit man sehen kann. Hier erfahren wir alles über Kaffeeanbau, -ernte und -verarbeitung. Eine Kostprobe gibt es natürlich auch. Wer dann noch nicht genug hat, kann im hauseigenen Shop noch weitere Köstlichkeiten erstehen.
Weiter geht es zum Vulkan Poás. Wir haben großes Glück, denn nachdem der Krater den ganzen Morgen von Wolken verhangen war, ist er nun wolkenfrei. Wir haben einen wundervollen Blick auf den grünen Kratersee. Leider ist die Zeit für die Besichtigung nur kurz bemessen. Wir hätten gern noch ein wenig die Gegend erkundet.
Gegen Mittag kommen wir im Park "La Paz" an. Hier sehen wir auch die ersten Kolibris, die um die aufgestellten Futterspender schwirren. Im Selbstbedienungsrestaurant gibt es das erste von zwei Mittagessen, die bei der Reise inklusive sind. Wir probieren einige der lokalen Spezialitäten, aber nicht alle schmecken uns. Die Palmenherzen gehören dazu. Nach dem Essen bestaunen wir die tollen Schmetterlinge in einer riesigen Voliere. Es sind auch kleine Käfige mit lebendigen Raupen ausgestellt. Da die Schmetterlinge recht groß sind, haben auch die Raupen eine beachtliche Größe.
Noch während wir die bunten Schmetterlinge bestaunen, fängt es leider an zu regnen.
Als nächstes steht die Besichtigung der Wasserfälle auf dem Programm. (Wie passend, da ja bereits Wasser von oben fällt.)
Ein schmaler Weg bringt uns zu den verschiedenen Wasserfällen. Auf dem Weg sehen wir viele Löcher in den Wänden an der Seite des Weges: Familie Tarantula ist hier zu haus. Die Wasserfälle sind sehr schön, doch leider schüttet es ziemlich, was den Genuss natürlich etwas trübt.
Am Ende der Besichtigungstour holt uns Don Jorge mit dem Bus ab.
Wir fahren zum unserem Hotel für die nächsten zwei Nächte: dem Tilajari Resort. Hier machen wir auch erste Bekanntschaft mit dem heimischen Bier "Imperial".