6. Tag - Las Pumas oder das Treffen der Ozelote

Noch vor dem Frühstück packen wir mal wieder unsere Koffer. Heute geht es in das letzte Hotel der Rundreise. Wir genießen noch mal das Frühstück in der Lodge. Dann brechen wir auf in Richtung Liberia. Unterwegs halten wir immer wieder an, um ein paar Fotos zu machen. Ara gibt uns auch wieder viele Informationen zum Land. Sie scheint unendlich viel zu wissen über ihr Land und die Leute. Am Vormittag machen wir noch eine Station in "Las Pumas" einer Auffang-Station für Wildkatzen. Diese Station wird von einem über 80jährigen Schweizer geleitet. Er führt uns auch durch die Station. So sehen wir viele Wildkatzen und andere Tiere aus der Nähe, aber leider in Gefangenschaft. Weiter geht es nach Liberia. Hier haben wir 2 1/2 Stunden Aufenthalt. Die Zeit nutzen wir um ein wenig die Geschäfte zu durchstreifen und zum Mittag essen. Am frühen Nachmittag bringt uns der Bus auf die Hacienda Guachipelin. Um vier Uhr treffen wir uns schon wieder um noch einen kleinen Spaziergang zu machen. doch vor dem Spaziergang muss Robert noch ein wenig mit dem Türschloss kämpfen. Während alle Schloss-Systeme auf der Reise ohne Probleme zu öffnen und zu schließen waren, versperrt sich dieses schloss dem Zusperren. Nach vielem Hin und Her kommt Robert endlich drauf, dass das Schloss sich von außen nur Aufschließen lässt. Zu gemacht wird nur von innen. Nach dem diese Hürde genommen ist, geht es zu Fuß zu einem kleinen Wasserfall in der Nähe der Hacienda. Hier kann man sogar baden, wenn man möchte. Wir machen uns bald auf den Rückweg, da sich ein toller Sonnenuntergang ankündigt. Zur Hacienda gehört auch ein Mirador. Zu diesem streben wir schnellen Schrittes. Als wir oben ankommen, stellen wir fest, dass nicht nur wir diese Idee hatten. Aber der Sonnenuntergang, der sich uns zeigt, ist wirklich phantastisch. Da nach dem Sonnenuntergang, es schnell ziemlich dunkel wird. Beeilen wir uns, auf dem Weg zurück ins Hotel. Man sieht schon in dem Zwielicht kaum, wo man hin tritt. Vor dem Essen gönnen wir uns noch einen Drink an der Poolbar. Später spielen drei Ticos an der Poolbar auf einer Marimba. Das ist voll genial - tolle Musik und tolle Stimmung. Leider beenden die Marimbos viel zu früh ihr Spiel. Da die Zimmer keine Klimaanlage haben, wollen wir bei offenem Fenster schlafen. Das stellt sich aber als unmöglich heraus. Gänse, Kühe und Pferde überzeugen uns schnell, die Fenster zu schließen. Außerdem raschelt hinter unserem Bungalow das Zuckerrohr, weil jemand hier herum schleicht. Wir hoffen, dass es ein Patroullie des Hotels ist und versuchen doch zu schlafen.

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